Die Vareler Handballer werden die Saison 2018/2019 auf dem Relegationsplatz 14 beenden und sind folgerichtig für die Relegationsrunde teilnahmeberechtigt. In diesem Jahr gibt es bezüglich der Auf- und Abstiegsregelungen in der 3. Liga eine Besonderheit: Aus den Oberligen steigen lediglich 10, anstatt 12 Mannschaften in die 3. Liga auf. Im Gegenzug für den verminderten Aufstieg stehen den Mannschaften auf den Plätzen 11 und 12 der Oberliga-Relegation das Erstzugriffsrecht bei Rückzügen aus der 3. Liga zu. Das bedeutet im Endeffekt, dass eine mögliche Relegation der Drittletzten erst dann zum Tragen kommt, wenn drei Mannschaften aus der Liga zurückgezogen haben. Für die 3. Liga haben alle Vereine und auch alle Oberliga-Bereiche haben in diesem Jahr potentielle Aufsteiger gemeldet, so dass Stand heute die Chancen auf einen möglichen Vergleich gen Null tendieren.

Hinzu kommt, dass die personelle Situation alles andere als rosig aussieht. Mit Lukas Kalafut, Jan-Uwe Behrends, Lasse Thünemann sind aktuell drei Spieler längerfristig verletzt. Lukas Brötje hat sich im letzten Heimspiel eine Daumenverletzung zugezogen und droht ebenfalls für die kommenden Spiele auszufallen. Es ist immer schwierig, wenn man sich gegen das sportliche Duell aussprechen muss aber die Vorzeichen lassen für die Vareler Verantwortlichen keine andere Option als das Auslassen der Relegationsrunde zu.