Nach der souveränen Rückkehr in die dritthöchste Spielklasse durch den Gewinn des Meistertitel sin der Oberliga Nordsee wissen die Handballer der SG VTB/Altjührden seit Wochenbeginn nun genau, wo die Reise in der kommenden Spielzeit 2018/2019 ab dem 25. August hingeht (die NWZ  berichtete). „Wir sind froh, dass jetzt endlich Klarheit herrscht und nehmen die Herausforderung in der West-Staffel mit großer Vorfreude an“, sagt Andre Seefeldt, Sportlicher Leiter der Altjührdener, zur neuen Staffeleinteilung durch die „Spielkommission 3.Liga“des Deutschen Handball-Bundes. Genauso gut hätten die Vareler von den Entscheidungsträgern des DHB in die Nord Staffel eingruppiert werden können. Gespielt haben die Friesländer in ihren Drittliga Jahren vor dem Abstieg in die Viertklassigkeit in der vergangenen Saison 2017/2018 sowohl schon in der Nord- als auch in der West-Staffel. „Ob nun der Norden stärker ist oder der Westen, da streiten sich Jahr für Jahr die Experten“, sieht Seefeldt keine großen Unterschiede zwischen beiden Staffeln. Von der reinen Papierform her, scheint der Westen allerdings einige lösbarere Aufgaben parat zu halten. So bekommen es die Vareler um Spielertrainer Ivo Warnecke in der neuen Saison mit keinem Zweitliga-Absteiger zu tun,weil der benachbarte Wilhelmshavener HV den Klassenerhalt im Endspurt noch perfekt gemacht hat. Derweil wurden Eintracht Hildesheim (Nord), ThSV Eisenach (Ost) sowie die SG Saarlouis und HSG Konstanz (beide Süd) in die anderen Drittliga-Staffeln eingruppiert. Zudem treten im Westen in der neuen Spielzeit neben den Altjührdenern im MTV Großenheidorn (Niedersachsen), TuS Spenge (Westfalen) und in der SG Langenfeld (Rheinland) gleich drei weitere Oberliga-Aufsteiger an. Komplettiert wird die West-Staffel durch folgende Clubs: Ahlener SG, SG Schalksmühle Halver, TuS Volmetal, HSG Lemgo II, Menden Sauerland Wölfe, Bergische Panther, GWD Minden II, Leichlinger TV, VfL Gummersbach II, Longericher SC, HSG Krefeld und Northeimer HC. „Die West-Staffeli st für mich dieses Jahr eine große Wundertüte“, erklärt Seefeldt: „Mit drei Bundesliga-ReserveTeams, den anderen Aufsteigern und insgesamt fünf Teams, die uns gänzlich unbekannt sind, ist die Liga nur schwer einzuschätzen.“ Fahrtechnisch sei auf jeden Fall der Westen mit über 1000 Kilometern weniger etwas besser für die Altjührdener. „Insgesamt rechne ich mit einer sehr ausgeglichenen Liga, in der sicherlich Leichlingen, Longerich und Krefeld vorneweg marschieren werden.“ Das Saisonziel der SG Handballer lautet nach dem direkten Wiederaufstieg „Klassenerhalt“. Dazu feilen die Verantwortlichen um Geschäftsführer Piet Ligthart seit Wochen am neuen Kader und dürften schon bald weitere Zugänge bekannt geben. Neu zum Teamstoßen bislang nur Rückraumspieler Dennis Summa (SG Achim/Baden) und Kreisläufer Kai Schildknecht (VfL Edewecht). Ihre  SG-Verträge verlängert haben Kapitän Helge Janßen, Patryk Abram, Kevin Langer, Levin Stasch, Jan-Uwe Behrends, Lasse Thünemann, Kevin Straten und Ivo Warnecke

Quelle NWZ: HENNING BUSCH: www.nwzonline.de/friesland/lokalsport