Drittligist VTB/Altjührden kämpft in Abstiegsrelegation ums Überleben

Was für eine Mammutaufgabe: Die Drittliga-Handballer der SG VTB/Altjührden benötigen im Kampf um den Klassenerhalt an diesem Wochenende zwei Siege aus zwei Relegationsspielen binnen 17 Stunden. Dabei muss sich das Team von Trainer Andrzej Staszewski in Volmetal (nahe Hagen) eine Woche nach dem Ende der regulären Saison gegen die Tabellen-14. der anderen drei Drittliga-Staffeln behaupten. Nur der Relegationssieger hält sicher die Liga. Denn Nach aktuellem Stand ist nur noch ein einziger freier Drittliga-Platz zu vergeben, weil es aus der Oberliga Ostsee-Spree aus finanziellen Gründen keinen Aufsteiger gibt. Sollte bis zum 30. Juni nicht doch noch
ein Drittligists ein Team zurückziehen, müsste schon der Zweitplatzierte der Abstiegsrelegation den Gang in die Viertklassigkeit antreten. „Meine Jungs werden alles geben, um bei dieser Lotterie in zwei Spielen am Ende die Oberhand zu behalten“, ist Staszewski überzeugt. Unterstützt werden die Vareler von rund 50 mitreisenden Fans. In der Heimat drücken nicht nur weitere SG-Anhänger die Daumen. So teilte der Ligarivale OHV Aurich mit: „Wir wünschen der SG alles Gute für die Relegation.Es soll auch in der neuen Saison wieder zwei heiße Derbys geben.“ Die Relegation beginnt an diesem Sonnabend um 15 Uhr mit der Partie SG LVB Leipzig (Ost) – SG Pforzheim/ Eutingen (Süd). Ab 17.30 Uhr messen sich die Altjührdener mit dem gastgebenden TuS Volmetal (West). Die beiden Sieger ermitteln bereits am Sonntag ab 10 Uhr den Relegationssieger, der sich definitiv über ein weiteres Jahr in der Drittklassigkeit freuen darf. Zudem wird ab 12.30 Uhr vorsorglich der dritte Platz zwischen den beiden Verlierern des ersten Tages ausgespielt.

Quelle NWZ: Henning Busch: www.nwzonline.de/friesland/lokalsport