Die SG VTB/Altjührden tritt am Samstag zum Auswärtsspiel beim MTV Großenheidorn an. Anwurf in der Halle am Schulzentrum Nordbruch in Wunstorf ist um 19.30 Uhr.
Die Situation der Vareler Handballer ist unverändert – außer der Tatsache, dass langsam die Möglichkeiten für Punktgewinne zum Erreichen des „rettenden Ufers“ von Spieltag zu Spieltag kleiner werden. „Gegen Großenheidorn wäre der ideale Zeitpunkt, mit dem Punkten anzufangen“, sagt SG-Pressesprecher Andreas Henk mit Blick auf die anstehende Partie. Sechs Runden vor Ende hat die SG VTB/Altjührden zwei Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz. Das ist eine Distanz, die sicher noch auszuholen ist – aber natürlich nur, wenn man die nötigen Punkte auch tatsächlich erringt. Dazu muss die Leistung stimmen; zuletzt war das nur bedingt der Fall. Beim Heimspiel gegen den TSV GWG Minden II am vergangenen Wochenende zeigten die Männer um Kapitän Helge Janßen im ersten Abschnitt eine schwache Leistung. „Wir müssen nicht darüber reden was gut war“, sagte SG-Trainer Christian Schmalz direkt nach dem Spiel – und so sah dann in dieser Woche auch die Vorbereitung aus.
„Wir kommen mit unserem dezimierten Kader nur zum Ziel, wenn sich jeder an die taktischen Vorgaben hält. Ich glaube, jeder hat am letzten Samstag gesehen was passiert, wenn das nicht der Fall ist“, sagt Henk und hofft auf ein deutlich fokussierteres Auftreten der SG-Spieler in Wunstorf.
Der MTV Großenheidorn ist zwar Tabellenletzter, doch wie stark diese Mannschaft sein kann, zeigte sich im Hinspiel in Altjührden. In Bestbesetzung unterlagen die Vareler seinerzeit mit 22:27. Mit 18:14 hatten sie damals in der 39. Minute geführt, verloren dann ihr Konzept und damit die Partie. Das soll und darf dieses Mal nicht passieren, will man zum Erfolg kommen um endlich den ersten Auswärtssieg der Saison feiern zu können.