Die SG VTB/Altjührden hat ihr Auswärtsspiel bei ATSV Habenhausen II nicht gewinnen können. Am Ende mussten sich die Vareler mit einem 24:24 (Halbzeit 12:13) zufrieden geben.
Erneut mit vielen Fans im Rücken waren die Vareler nach Habenhausen gereist gereist, um dort beim Tabellenletzten zwei weitere Punkte einzufahren. Nachdem die Vareler zunächst schwer aus den Startlöchern kommen, kann die Mannschaft um Spielertrainer Ivo Warnecke aber dann doch Fahrt aufnehmen und liegt nach zehn Minuten mit 5:2 in Front. Angeführt von einen erneut stark aufspielenden Jan-Uwe Behrends können die Vareler im weiteren Verlauf die Führung ausbauen und mit dem 10:5 nach 19 Minuten stehen die Zeichen auf Sieg. Doch dann verlieren die Vareler immer mehr ihre Dominanz und der Gastgeber kann Tor um Tor verkürzen. So werden beim Stand von 12:13 die Seiten gewechselt.
Nach Wiederbeginn zeigt sich mehr und mehr, dass es die Vareler heute schwer haben werden, denn neben den fehlenden Libergs und Straten können Brüning, Staszewski und Hartwich bestensfalls zu Kurzeinsätzen aufs Feld geschickt werden und die offensive 4:2-Abwehr der Gastgeber kostet den Varelern zusätzlich einiges an Kraft. So bleibt es ein Kopf-an-Kopf-Rennen, bei dem die Vareler zwar immer wieder in Führung gehen, ohne diese aber behaupten zu können. Fünf Minuten vor Schluss liegt Habenhausen wieder vorne und es sind die Vareler, die jetzt richtig kämpfen müssen, um noch etwas Zählbares mitzunehmen. Am Ende reicht es zumindest für einen Punkt, denn nach 60 Minuten endet das Spiel mit einem 24:24-Unentschieden.
„Uns haben im Angriff einfach die Alternativen gefehlt“, klagte Varels Trainer Ivo Warnecke nach dem Spiel. „Am Ende war das fast noch ein gewonnener Punkt,“ fand Warnecke. „Wir müssen jetzt erst einmal sehen, dass wir alle angeschlagenen Spieler soweit wie möglich wieder fit bekommen.“
Für die SG VTB/Altjührden geht es am nächsten Wochenende mit dem Derby weiter: Am Samstag um 19.30 Uhr ist dann der VfL Edewecht in der Manfred-Schmidt-Sporthalle zu Gast.

SG VTB/Altjührden: Stasch, Plaszczak; Toepler (1), Rüdebusch, Warnecke (4), Janßen (3), Brüning, Langer, Herrmann (2), Staszewski (1), Behrends (7/5), Thünemann, Hartwich, Abram (4).