Mit einem 26:25-Sieg (Halbzeit 12:14) gegen den VfL Edewecht hat die SG VTB/Altjührden in eigener Halle das prestigeträchtige Derby gewonnen. Vor 773 Zuschauern in der Manfred-Schmidt-Sporthalle waren Oliver Staszewski (6/3) und Patryk Abram (6) die besten Vareler Torschützen; beim Gast traf Renke Bitter 7-mal.
Die Vareler kommen nicht gut ins Spiel und müssen von Beginn an einem Rückstand hinterherlaufen. 0:3, 3:6, 5:8 und 10:13 – immer wieder können die Vareler verkürzen, um dann die Edewechter doch wieder davon ziehen lassen zu müssen. Beim Stand von 12:14 werden die Seiten gewechselt.
In Halbzeit zwei trifft zunächst Thore Linda für Edewecht, doch nach Toren von Abram, Langer, Staszewski und Libergs können die Vareler erstmalig in Führung gehen. Fortan ist es ein Spiel auf Augenhöhe, die Führung wechselt hin und her. Als Varels Linksaußen Patryk Abram in der 48. Minute mit dem 21:19 die erste Zweitoreführung herauswirft, nimmt Gästetrainer Tobias Weihrauch eine Auszeit. Danach kann seine Mannschaft wieder verkürzen, doch Varel kann jetzt immer wieder vorlegen. Als Varels Spielertrainer Ivo Warnecke 28 Sekunden vor dem Ende zum 26:24 trifft, ist das die Entscheidung. Der VfL Edewecht kann noch einmal zum 26:25 verkürzen, doch das Spiel ist dann aus und die SG VTB/Altjührden geht als Derbyssieger vom Feld.
„Wir bekommen in der ersten Halbzeit viele Tore von außen oder nach eigenen Fehlern per Gegenstoß oder aus der 2. Welle“, analysierte Varels Trainer Ivo Warnecke nach dem Spiel. „Dann kommen wir mit einem 4:1-Lauf sehr gut aus der Halbzeitpause. Nach dem kurzen Ausfall von Kevin Langer kann Edewecht noch einmal aufschließen, aber am Ende können wir uns wieder auf zwei Tore absetzen und die zwei so wichtigen Punkte einfahren.“
Für die SG VTB/Altjührden geht jetzt in die Osterpause. Weiter geht es am Samstag, den 7. April 2018 um 20.00 Uhr, wenn die Vareler beim TV Neerstedt zu Gast sind. Für dieses Spiel wird wieder ein Fanbus eingesetzt; alle Infos unter www.handball-varel.de/fanfahrten/.

SG VTB/Altjührden:
Stasch, Plaszczak; Toepler (1), Warnecke (4), Janßen (2), Brüning, Langer (4), Herrmann,  Staszewski (6/3), Behrends, Thünemann (1), Hartwich, Libergs (2), Abram (6).