HANDBALL Drittligist SG/VTB Altjührden empfängt Sonnabend Mecklenburger Stiere
Die Begegnung in der Manfred-Schmidt-Sporthalle beginnt am Sonnabend um 19.30 Uhr.
Schwerin unterlag zuletzt beim OHV Aurich mit 23:25 Toren. ALTJÜHRDEN–Nach den beiden Heimsiegen gegen den Oranienburger HC und HV Grün Weiß Werder soll für Handball-Drittligist SG/VTB Altjührden an diesem Sonnabend (Anwurf 19.30 Uhr) in der Manfred-Schmidt-Sporthalle in Altjührden gegen die Mecklenburger Stiere Schwerin der dritte Streich auf heimischem Parkett folgen. SG Trainer Andrzej Staszewski baut dabei wieder auf die lautstarke Unterstützung der eigenen Zuschauer und auf die bekannte Heimstärke seiner Mannschaft. „Die Fans sind unser achter Mann“, lobt Staszewski die Stimmung in der alt ehrwürdigen Pfeilerhalle. Mit den Mecklenburger Handballstieren um Trainer Danny Anclais kommt eine Mannschaftnach Altjührden, die bislang noch nicht vollends überzeugen konnte. Nach der der deftigen 22:33 Klatsche beim Oranienburger HC folgten zwar gegen die beiden Aufsteiger SV Beckdorf (35:26) und HV Grün Weiß Werder(33:15)zwar zwei klare Siege, doch zuletzt gab es eine nicht unbedingt erwartete 23:25-Niederlage beim OHV Aurich. Vor allem der bärenstarke Mittelblock der Auricher schmeckte den Schwerinern gar nicht. Verzichten müssen die Mecklenburger Stiere seitdem zweiten Spieltag auf den erstliga erfahrenen Linkshänder Christian Zumfelde, der sich die Schulter im Beckdorf Spiel nach einem Foul auskugelte. Bester Torschütze der Gäste ist derzeit Mathias Mark Pedersen, der allerdings elf seiner 17 Treffer per Siebenmeter erzielte. Es folgen der griechische National- und Rückraumspieler Teo Evangelidis mit 16 Toren und Rechtsaußen Bevan Calvert mit 15/2 Treffern. Insgesamt kann Anclais auf einen ausgewogenen Kader zurückgreifen, in dem alle Positionen doppelt gut besetzt sind. Kopf und Kapitän der Mannschaft ist Johannes Prothmann auf Rückraum Mitte, der über Zweitligaerfahrung verfügt. „Das wird eine ganz schwere Kiste. Schwerin ist ganz stark und unangenehm zu spielen. Anclais macht einen guten Job in Schwerin“, sagt Staszewski.Es gelte die robuste 6:0-Abwehr,die sich schnell zu einer 3:2:1-Deckung formieren könne, auszuschalten, so der SG-Coach, der auf seinen kompletten Kader zurückgreifen kann. Es wird spannend werden, wenn zwei der besten Abwehrreihen der Liga zum ersten Mali n dieser Spielzeit auf einander treffen. „Wir gehen auf jeden Fall mit breiter Brust ins Spiel“, so Staszewski.
Quelle: Friedhelm Müller Dühring NWZ