Den Handballern der SG VTB/Altjührden stehen schwere Wochen bevor. Denn das Restprogramm in der dritten Liga hat es in sich. Dennoch: Aufgeben gibt es nicht. Einen wichtigen Schritt in Richtung Klassenerhalt kann die Mannschaft von Trainer Andrzej Staszewski an diesem Donnerstag im Nachholspiel bei SV Mecklenburg-Schwerin (20 Uhr) machen.

„Wir sind kämpferisch eingestellt. Es geht ums Überleben, wir müssen alles geben“, schwört der Coach seine Mannschaft vor dem wichtigen Auswärtsspiel in Mecklenburg-Vorpommern ein. Leicht wird die Aufgabe aber nicht, zumal die SG VTB/Altjührden mit Schwerin auf ein sehr heimstarkes Team trifft. „Das ist eine Mannschaft, mit einer starken und robusten 6:0-Abwehr“, sagt Altjührdens Trainer.

Der Tabellensiebten aus Mecklenburg-Vorpommern unterlag am vergangenen Wochenende gegen den Tabellennachbarn SG Flensburg-Handewitt II (8. Platz) knapp mit 27:24 und ist naturgemäß auf Wiedergutmachung vor eigenem Publikum aus.

„Jeder Punkt kann am Ende Goldwert sein“, weiß Staszewski. Gegen Schwerin hat der Coach erneut mit personellen Problemen zu kämpfen. Eine Tatsache, die die Aufgabe nicht gerade einfacher macht. „Ich muss gucken welches Personal mir zur Verfügung steht, und dann können wir gucken, mit welcher Taktik wir agieren werden“, erklärt der Coach.

Verzichten muss Staszewski auf Kevin Langer, der mit einem Muskelfaseriss ausfällt. Ein dickes Fragezeichen steht zudem hinter Oliver Staszewski, der mit Fieber flachliegt. Max Wiedemann und Jochen Toepler sind angeschlagen.

Nichtsdestotrotz, die Punkte müssen her. Und auch die Mannschaft ist heiß auf das Spiel gegen Schwerin. „Die Jungs sind voll motiviert“, sagt Staszewski: „Die Blockade muss nur gebrochen werden.“

Quelle NWZ:   www.nwzonline.de/friesland/lokalsport