Lange haben die Handballer der SG VTBA ltjührden am Sonntag mit dem VfL Potsdam mithalten können. Dennoch fuhren sie mit leeren Händen nach Hause. Mit 26:33 (14:17) verloren die Drittliga-Handballer in Brandenburg. Dabei begann Altjührden gut. „Wir waren am Anfang mit einem Tor vorne, und das Spiel war durchgehend knapp“, sagte Betreuer Thorsten Pilger in der Halbzeitpause. Dass es den noch mit einem Drei-Tore-Rückstand in die Pause ging, lag vor allem am schnellen Tempo,welches die Gastgeber an denTag legten. „Zudem haben wir ein paar Chancen liegen lassen und einen Siebenmeter verworfen“, berichtete Pilger. Bereits nach zehn Minuten wechselte Trainer Andrzej Staszewski den Torwart: Für den glücklos agierenden Björn Bröckerhoff kam Levin Stasch.Prompt kam mehr Stabilität in die Abwehr. und der 21-Jährige konnte einige Bälle parieren. Die Gäste zeigten sich zur Pause optimistisch: „Ein Drei-Tore-Rückstand ist aufzuholen, wir müssen weiterhin versuchen, unsere Angriffe auszuspielen und dürfen nicht überhastet werden“, betonte Pilger. Mit Anpfiff der zweiten Halbzeit begann die Aufholjagd: „Wir haben uns ran gearbeitet und in der 47. Minute den 23:23-Ausgleich erzielen können“, sagte Pilger. Als es zwei Minuten später 24:24 stand, begann das Unheil aus Sicht der Friesländer: „Auf einmal hatten wir viele technische Fehler in unserem Spiel.Wir haben die Bälle vorne nicht reingemacht. Da durch kam der Gegner zu Tempogegenstößen und einfachen Toren“, haderte Pilger nach dem Spiel. Innerhalb von drei Minuten zog Potsdam auf vier Tore davon,in der 51.Minute stand es 28:24. „Von diesem Rückstand konnten wir uns nicht mehr erholen, zum Ende hin hat die Kraft gefehlt“, sagte Pilger. Die Niederlage mit sieben Toren Abstand sei jedoch zu hoch ausgefallen. Trainer Andrzej Staszewski sah dies ähnlich  und war nicht zufrieden mit der Rückwärtsbewegung seiner Mannschaft in den letzten zehn Minuten. Gleichzeitig nahm er seine Spieler jedoch auch in Schutz: „Wir haben 50 Minuten gut gespielt und waren dicht dan. Dann haben uns zwei Fehler beim Umschalten um die möglichen Punkte gebracht“, analysierte er. Der Trainer betonte: „Wir haben kaum Wechselspieler und viele junge Talente im Team, da bringt es nichts, jetzt mit der Brechstange draufzuhauen. Wir werden alle zusammen weiterkämpfen.“ Bereits am Donnerstag steht das nächste Spiel an, dann geht es zum Tabellen Siebten nach Schwerin.

Quelle NWZ: Henning Busch  www.nwzonline.de/friesland/lokalsport