Oberliga-Spitzenreiter VTB/Altjührden in Bremervörde klarer Favorit

Nach dem erlösenden ersten Rückrunden-Sieg in der Vorwoche–und der damit verbundenen Rückkehr in die Erfolgsspur nach zuvor zwei sieglosen Spielen in Folge – treten die Oberliga Handballer der SG VTB/ Altjührden die Auswärtsfahrt zum TSV Bremervörde nun mit zusätzlichem Rückenwind an. Beim Tabellenvorletzten (9:23 Punkte) ist der im Titel und Aufstiegskampf durch den 31:23-Heimsieg gegen Bissendorf-Holte wieder erstarkte Spitzenreiter aus Varel (27:5) klarer Favorit. Der Anwurf in der Sporthalle der Realschule an der Gnarrenburger Straße im Landkreis Rotenburg erfolgt an diesem Samstagabend um 18 Uhr. Die abstiegsgefährdeten Bremervörder warten seit vier Heimspielen auf ein Erfolgserlebnis und haben die vergangenen vier Begegnungen allesamt verloren – darunter zuletzt die beiden Kellerduelle gegen die HSG Schwanewede/Neuenkirchen (23:31) und den SV Beckdorf (27:30). Doch auch vom 32:23-Hinspielsieg wollen sich die Gäste aus Varel nicht blenden lassen. „Wir haben im ersten Aufeinandertreffen eines unser besten Spiele gemacht“, erinnert SG-Trainer Ivo Warnecke an die einseitige Partie Mitte September, in der sie das Team von TSV-Trainer Thomas Koch in Altjührden fast nach Belieben dominiert hatten: „Das muss aber aus den Köpfen raus, damit wir ja nicht auf den Gedanken kommen, die Bremervörder jetzt zu unterschätzen.“ Nicht nur bei der knappen 28:29-Heimniederlage Mitte Januar gegen die zurzeit so formstarken Cloppenburger hatte das TSV-Team angedeutet, dass an guten Tagen viel mehr Potenzial in der Mannschaft steckt. „Das wird mit Sicherheit kein Selbstläufer, denn die Bremervörder benötigen im Abstiegskampf jeden Punkt“, warnt daher auch SG Co-Trainer Ralf Koring vor Bruder Leichtfuß auf HSG Seite: „Wichtig ist, dass wir jetzt die Spannung halten, an die zuletzt gegen Bissendorf gezeigte Leistung anknüpfen und uns nicht selbst im Weg stehen – dann sollte das eine machbare Aufgabe sein.“ Aufseiten der Bremervörder gilt es vor allem, Routinier Adnan Salkic auf Rückraum Mitte in den Griff zu bekommen, der seine Nebenleute und vor allem die TSV-Kreisläufer immer wieder geschickt in Szene zu setzen weiß. Auch auf eine kurze Deckung gegen den wieder genesenen Oliver Staszewski haben sich die Vareler unter der Woche vorbereitet. „Bremervörde hat in den letzten Spielen auch immer mal eine Manndeckung gespielt“, erläutert Warnecke.

Quelle NWZ: HENNING BUSCH: www.nwzonline.de/friesland/lokalsport