Beide Mannschaften treffen in dieser Saison schon das dritte Mal aufeinander. Anpfiff ist am Samstagabend um 19.30 Uhr in Altjührden.

Der beste Aufsteiger in der Handball-Oberliga gibt an diesem Samstagabend seine Visitenkarte beim Spitzenreiter VTB/Altjührden ab. Dabei ist das Kräftemessen mit dem Tabellenvierten TuS Rotenburg, das zu gewohnter Zeit um 19.30 Uhr in der Manfred Schmidt-Sporthalle angepfiffen wird, bereits das dritte in der laufenden Saison. Bei der Liga-Premiere im September 2017 hatte sich das Team um SG-Spielertrainer Ivo Warnecke – trotz eines für die Vareler ungewohnten und ungeliebten Backe-Verbots in der Rotenburger Halle – verdient mit 20:17 (12:8) durchgesetzt. Zudem trafen beide Mannschaften im Achtelfinale des Landespokals aufeinander. Zwar verpassten beide bei der in Turnierform ausgespielten dritten Runde in Altjührden den Sprung ins Final Four. Doch behielt die gastgebende SG im (wenn auch für den Turnier-Ausgang bedeutungslosen) letzten Spiel mit 17:12 erneut die Oberhand gegen die Rotenburger.„Platz vier nach der Hinrunde, das sagt einiges über die Qualität des TuS“, erklärt SG-Coach Warnecke und rechnet beim Wiedersehen mit den Gästen von der Wümme mit allem anderen als einem Selbstläufer: „Das wird kein Spaziergang.“ So trifft am Samstag die nach Gegentreffern beste Abwehr der Nordsee-Staffel (SG: 293) auf die viertbeste Deckungsreihe (TuS: 329). Herausragender Akteur bei den Angriffsaktionen der von Nils Oliver Muche trainierten Rotenburger ist Lukas Misere, der im Liga-Hinspiel gegen die Vareler allein siebenmal einnetzte. Beim 28:25-Auswärtssieg der jungen, aber eingespielten und auf hohes Tempo setzenden TuS-Mannschaft schlug Misere am vergangenen Wochenende in Beckdorf sogar achtmal zu. „Wir müssen den Haupttorschützen der Liga in den Griff bekommen“, weiß Warnecke und hat sein Team unter der Woche im Training entsprechend darauf vorbereitet.Aber auch Baustellen in der eigenen Mannschaft standen im Fokus. Schließlich war beim mühsamen 28:26-Heimsieg der Vareler in der Vorwoche längst nicht alles nach Plan verlaufen. „Wir müssen die Fehler aus dem Spiel gegen Achim/Baden abstellen“, fordert der SG-Coach und dürfte dabei vorallem die Chancenverwertung und das Umgehen mit einer Manndeckung gegen SG-Shooter Oliver Staszewski im Blick haben.

Quelle NWZ: HENNING BUSCH: www.nwzonline.de/friesland/lokalsport