Oberligist VTB/Altjührden tritt am  beim TuS Rotenburg an

Ab sofort giltes für die Handballer der SG VTB/Altjührden: Hießen die namhaften Gegner in der vergangenen Drittliga-Saison noch HSV Hamburg, OHV Aurich oder TSV Altenholz trifft das nach dem Abstieg neuformierte Team in der Oberliga nun auf viele Teams, die für die Vareler noch ein unbeschriebenes Blatt sind. „Das ist einer der Gründe, warum ich ein schweres erstes Jahr für uns erwarte“, prognostiziert der neue SG-Spielertrainer Ivo Warnecke und dämpft überzogene Erwartungen der heimischen Anhänger: „Erst einmal geht es darum, schnellstmöglich die Punkte zum Klassenerhalt zusammen zu bekommen. Zumal sich unser Team noch richtig einspielen muss,nach dem in der Vorbereitung viele Spieler gefehlt haben.“ Ihr Auftaktspiel bestreiten die Friesen an diesem Sonnabend (18.30 Uhr) beim Aufsteiger TuS Rotenburg,der wie die Vareler am vergangenen Wochenende als Turniersieger in die zweite Runde des HVN Pokals eingezogen ist,sich dabei aber ebenfalls nicht mit Ruhm bekleckerte. Den TuS kennt Warnecke immerhin aus der vergangenen Saison, als er selbst noch in Diensten der Verbandsligisten TvdH Oldenburg stand – und zweimal gegen die Rotenburger verlor. Am Ende machten diese recht souverän den Aufstieg perfekt. „Das ist eine junge, aber eingespielte Truppe, die über einen sehr starken Keeper verfügt“, nennt Warnecke einen der Erfolgsgaranten: „Er hält nicht nur gut, sondern spielt
auch geniale Pässe nach vorn.“ Daher müsse seine Mannschaft bei Tempogegenstößen auf der Hut sein und einfache Gegentore vermeiden. „Hinzu kommt, dass die Rotenburger ihre Aufstiegseuphorie mitnehmen werden“, rechnet der SG-Coach mit erheblicher Gegenwehr. Schließlich verstärkt sich der Heimvorteil der Mannschaft von TuS-Trainer Nils Muchenoch durch das Backe Verbot in der Halle an der Pestalozzi-Schule. „Das ist für viele unserer Spieler noch gewöhnungs bedürftig“, sagt Warnecke: „Auch deshalb war das Pokalturnier in Rastede für uns Gold wert, unter Wettkampfbedingungen schon mal zu testen, wie es sich ohne Harzam Ball wirft.“ Personell muss Warnecke auch in Rotenburg auf Joke Brüning (Schlüsselbeinbruch) und Martins Libergs verzichten. Zudem ist fraglich, ob für Last-Minute-Zugang und Torwart Patryk Plaszczak vom ,Zweitligisten GKS Zukowo rechtzeitig die Spielgenehmigung vorliegt.

Quelle NWZ: Henning Busch : www.nwzonline.de/friesland/lokalsport