Mit dem Re-Start der SG VTB/Altjührden haben sich die Verantwortlichen die engere Zusammenarbeit mit der eigenen Jugend auf die Fahnen geschrieben. Mit Lucas Rüdebusch hat es im letzten Jahr ein Spieler in den Kader der 1. Herrenmannschaft geschafft, der 18-jährige Rückraumspieler gehört auch in dieser Saison zum Kader der Drittligamannschaft und ist zudem eine wichtige Säule in der A-Jugendspielgemeinschaft mit der HSG Neuenburg/Bockhorn. Doch die schulischen Verpflichtungen des angehenden Abiturienten stehen momentan im Vordergrund, so dass sich Lucas fortan auf die Aufgaben in der A-Jugend konzentrieren möchte. Rüdebusch hat seine Entscheidung am Donnerstag der Mannschaft mitgeteilt.

Die sportlichen Verantwortlichen der SG VTB/Altjührden respektieren die Entscheidung und hoffen, dass die Pause für Lucas nur eine temporäre Geschichte ist – die schulische und berufliche Ausbildung stehen natürlich immer an oberster Stelle.

„Natürlich bedauern wir diese Entwicklung“, sagt SG-Pressesprecher Andreas Henk, „aber wir nehmen die Verantwortung gegenüber dem Spieler ernst und das bringt dann manchmal auch solche Entwicklungen mit sich“. Mögliche Aussagen wie „erst holen sie Kalafut und kicken dann die eigene Jugend aus dem Kader“ weisen die Vareler Verantwortlichen entschieden zurück. „Das ist natürlich Quatsch – das hat nichts miteinander zu tun. Bei der Pause geht es nur um die personliche Entwicklung von Lucas Rüdebusch und um nichts anderes.“ Zugleich bekräftigen die Vareler auch weiterhin den Jugendspielern der JHSG Varel eine Perspektive geben zu wollen. „Aber am Ende muss es in alle Bereichen passen – nur der Blick auf die sportliche Leistung reicht eben nicht“.