Einen gebrauchten Abend hatten die Handballer der SG VTB Altjührden in ihrem Nachholspiel am Donnerstag in Mecklenburg-Vorpommern. Mit 17:32 (6:16) unterlag der Drittligist SV Mecklenburg-Schwerin recht deutlich in der Sport- und Kongresshalle in Schwerin.

Ein Grund für die klare Niederlage war vor allem die mangelnde Chancenverwertung. „Wir haben viel zu viele Bälle verworfen“, sagte Betreuer Hans Hieronymus. Die Schweriner standen in der Defensive kompakt und machten es der SG im Spielaufbau schwer. Einfache Ballverluste waren die Folge, die der Tabellensiebte schließlich durch einige Tempogegenstöße eiskalt ausnutzte. Nach 19 Minuten zog der SV bereits mit 10:4 davon. Zur Halbzeit bauten die Schweriner ihre Führung sogar auf 16:6 aus.

Nach dem Seitenwechsel das selbe Bild. Altjührden gelang es nicht den Ball im Gehäuse des SV unterzubringen. Mitte der zweiten Halbzeit lagen die Mecklenburger sogar schon uneinholbar mit 24:11 (46. Minute) vorne. Bester Werfer aufseiten des SV war Mark Mathias Pedersen, der am Ende auf 13 Treffer kam. Oliver Staszewski traf für Altjührden insgesamt sechsmal. „Wir haben alles versucht, aber es hat leider nicht gereicht“, erklärt Hieronymus.

Nun müsse die SG die beiden anstehenden Heimspiele gewinnen, bevor es beim Saisonfinale gegen den HSV in Hamburg gehe, so Hieronymus. Am Samstag, 22. April, 19.30 Uhr, trifft die SG VTB/Altjührden auf die SG Flensburg/Handewitt II. Eine Woche später ist dann der VfL Fredenbeck zu Gast.

Mit zwei Siegen kann sich Altjührden im Abstiegskampf Luft verschaffen. Den ersten Abstiegsplatz belegt derzeit der SC Magdeburg II mit 16:38 Punkten. Die SG liegt mit 17:37 Punkten noch knapp vor der Mannschaft aus Sachsen-Anhalt. „In diesen beiden Heimspielen müssen wir was reißen“, hofft Hieronymus auf zweite gute Spiele vor heimischer Kulisse.

Quelle NWZ:   www.nwzonline.de/friesland/lokalsport