Presseschau
Post gewinnt gegen die HSG Varel mühevoll 22:21
Gegen die Friesen aus Varel tat sich Post einmal wieder sehr schwer. Sogar einen 5-Tore-Vorsprung (19:14 bzw. 20:15 nach 52 Minuten) konnte der SV Post Schwerin nicht sicher über die Zeit bringen. So musste man am Ende froh sein, beide Punkte in Schwerin zu behalten.
Wieder einmal mehr schickte Post die 1.379 Zuschauer durch ein Wechselbad der Gefühle. Dass 0:1 war die einzige Führung der Gäste . Danach konnte Post mit 4:1 in Führung gehen. Doch Sicherheit brachte das nicht ins Spiel. Fehlwürfe und -abspiele häuften sich wieder (Heinze, Pries, Zufelde). Nur Torhüter Ivan Levshin war es zu verdanken, dass Post mit einer 12:8-Führung in die Pause gehen konnte.
Nach dem Wechsel sah alles nach einem leichten Spiel für Post aus. Bis zum 20:15 lief auch alles nach Plan. Doch in der Schlussphase war Post wieder von allen guten Geistern verlassen. Varel holte Tor um Tor auf. Beim Stand von 22:19 hielt Torhüter Levshin einen 7-Meter. Doch Sicherheit verlieh das dem Post-Spiel nicht. Varel gelangen in der Schlussminute noch zwei Tore. Länger hätte das Spiel auch nicht gehen dürfen. So ist Post noch einmal mit einem blauen Auge davongekommen. Trainer Beuchler hat noch einige Arbeit zu verrichten, um seine Spieler wieder zu attraktivem Spiel zu verhelfen.
Quelle: schwerin-news.de
Levshin hält die Punkte fest
Hauptsache zwei Punkte. In vier Wochen fragt keiner mehr danach, wie schwer sich Handball-Zweitligist Post Schwerin vor den 1379 Zuschauern gegen die HSG Varel tat. Mit 22:21 (12:8) zitterte man sich zum glücklichen Sieg.
Dabei begann alles ziemlich locker. Nach 8:18 Minuten griff Varels Trainer Peter Kalafut bereits zum Mittel der Auszeit, denn seine Friesen hatten sich bis dato regelrecht die Zähne an der kompakten Post-Abwehr mit dem leicht vorgezogenen Stefan Pries ausgebissen. Und wenn doch was an den Kreis durchkam, war Schwerins russischer Torwart zur Stelle. So blieb Igor Levshin gegen den HSG-Rechtsaußen Tim Coors gleich dreimal der Sieger. Kalafut hatte genug gesehen.
Doch die Gäste blieben ihrem Ruf treu, nämlich niemals aufzustecken. Mit dem 4:4 (13.) begann die Partie faktisch von vorn. Auf Schwerins Deckung war weiter Verlass, doch im Angriff schlichen sich diverse Fehler bei der Suche des Kreis spielers ein - oder Liga-Toptorschütze Ingo Heinze scheiterte an André Seefeldt im Vareler Kasten. Bis zur 21. Minute passierte Letzteres gleich dreimal.
"Weiter geht’s, Ingo", kam der aufmunternde Ruf von den Rängen. Doch erst einmal durfte Heinze sich auf der Bank sammeln, für ihn beorderte Trainer Dirk Beuchler Spielführer Alexander Ladig auf halblinks. Zudem brachte der Coach seinen Letten Valdis Gutmanis für den rechten Rückraum. Und der stieg beim Sprungwurf immer höher, als wollte er gar nicht mehr runterkommen, dann zappelte die Lederkugel links unten vom Werfer aus gesehen im Netz. Ein toller Treffer zum 9:6 (24.). Nach dem 11:7 (26.) folgte jedoch wieder eine dreiminütige "Schlampi-Phase" mit Fehlwürfen von Christian Zufelde und Danny Anclais sowie dem insgesamt untauglichen Versuch, unbedingt den teils dreifach gedeckten Mann am Kreis zu erreichen. Dem Post-Angriffsspiel fehlte es gestern an Fantasie.
Dass nicht so viel anbrannte, lag an Levshin, der sich bis zur Pause neun Paraden gutschreiben lassen konnte, Seefeldt auf der Gegenseite aber auch deren sechs. Mit 12:8 wurden die Seiten gewechselt. Ein kleines Poster, gegen Varel aber - wie gesagt - keine sichere Sache.
In der Tat blieb es eine zähe Angelegenheit, in Punkto Kreisanspiel blieb es weiter nur bei Versuchen und auch beim schnellen Spiel nach vorn lief’s nicht rund. So konnte die HSG bis auf 12:14 (38.) verkürzen. Zum Glück sündigten aber auch die Gäste. So knallte Trainer-Sohn Lukas Kalafut beim Stand von 14:17 (49.) einen Konter an die Latte.
Doch Beuchler hatte genug, knallte die grüne Karte zum Zeichen der Auszeit regelrecht auf den Zeitnehmertisch, um dann seine Mannschaft mit sich überschlagender Stimme zusammenzufalten: "Macht endlich das Tor!!!" Anclais traf zum 18:14 (50.), der Post-Coach war immer noch geladen und rief mit zornigem Blick rein: "Auf geht’s"! Es ging, etwas…
Gutmanis sorgte mit seinem Doppelpack zum 19:14 und 20:15 (52.) für ein bisschen Ruhe. Mehr aber auch nicht, denn auf der Gegenseite hatte nun Jan-Philip Willgerodt sein gutes Händchen mit einem Vierer bis zum 18:20 (55.). Und Varel verkürzte weiter (19:20/57.). Sollte die Partie gar noch kippen? Aber da war ja noch Levshin, der 111 Sekunden vor Ultimo beim Stand von 21:19 Willgerodt einen Siebener abkaufte. Im Gegenzug traf Ladig zum 22:19 (59.). In Unterzahl (Zufelde musste aufs Bänkchen) rettete Post die Partie mit 22:21 ins Ziel.
Quelle: nnn.de
Varel verliert nur knapp in Schwerin
Die Zweitliga-Handballer der HSG Varel haben sich auswärts teuer verkauft. Am Ende konnten sie aber die 21:22-Niederlage beim Tabellendritten Post Schwerin nicht verhindern. Das Team aus Friesland bleibt damit auf dem zehnten Tabellenplatz.
1:0 führten die Gäste durch Niels Bötel, bevor die Schweriner dann das Geschehen bestimmten und sich auf 4:1 (10. Minuten) absetzten. Die Gäste aber zeigten keinen Respekt vor dem Favoriten und kamen durch Tim Coors (20.) auf 5:6 heran. Sie konnten das Niveau aber nicht halten und gerieten nach 25 Minuten 6:11 in Rückstand. Bis zur Pause (8:12) wurde dieser nur unwesentlich verkürzt.
Nach 51 Minuten (15:20) schien die Partie bereits entschieden zu sein. Varel aber zeigte Moral und kam durch Vaidas Dilkas wieder auf 19:20 (56.) ran. Schwerin konterte und zog auf 22:19 davon. Varel steckte noch immer nicht auf und schaffte in Überzahl noch durch Lukas Kalafut und Helge Janssen zwei Tore. Zu mehr fehlte aber die Zeit.
Quelle: nwz-online.de
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