STIMMEN ZUM SPIEL SG-Sportleiter Andre Seefeldt setzt auf Schub im Titelkampf – Janßen lobt Einstellung

Nach dem umkämpften Derbyz wischen den Oberliga-Handballern der SG VTB/Altjührden und des VfLE dewecht ( 26:25) standen Spieler und Verantwortliche Rede und Antwort.

Andre Seefeldt (Sportlicher Leiter der SG): Leider haben die Jungs es verpasst, in der zweiten Hälfte früher den Deckel draufzumachen, denn mehrmals hatten wir die Chance, auf drei Tore davonzuziehen. Am Ende war dann auch die Kraft ausschlaggebend zu unseren Gunsten. Dass der Druck für unsere Spieler hoch ist, hat man in der ersten Halbzeit gesehen.Jede Niederlage, jeder Punktverlust entfernt uns ein Stück von unserem Ziel. Ich hoffe, dass dieser wichtige Schritt mit dem Derbysieg jetztf ür mehr Selbstvertrauen sorgt, denn es ist noch ein anstrngendes Restprogramm.

Levin Stasch (SG-Torhüter): Das war wahnsinnig eng, aber am Ende auch wahnsinnig geil. Die Deckung stand wirklich gut,leider hatte ich in einigen Phasen Pech, als ich an vielen Bällen dran war, sie aber dennoch ins Netz gingen. Hätte ich ein paar Bälle mehr gehalten, wären wir nicht so in die Bredouille geraten. Umso schöner, dass es am Ende zum wichtigen Derbysieg gereicht hat.

Patryk Abram (SG-Spieler): Natürlich bin ich zufrieden mit meiner Leistung,aber auch mit der der gesamten Mannschaft. Unsere Abwehr stand sicher. Wichtig war es, dass wir nach der Pause auch diverse einfache Tore durch Tempogegenstöße gemacht haben.

Helge Janßen (SG-Kapitän): Die Abwehr stand super, das war der Grundstein! Es war ein schöner Kampf in einer vollen Halle. Für solche Spiele trainiert man. Natürlich hat man zu Beginn gemerkt, dass die beiden vorherigen Auswärtsspiele bei uns noch in den Köpfen drin steckten. Klasse, dass unterm Strich diesmal wirklich alle den vollen Einsatzgezeigt haben. Hut ab. Nur so geht es!

Lukas Brötje (VfL-Spieler):
Wir sind gut reingekommen, haben Tempo in unsere Aktionen bekommen und einfache Tore erzielt. Es war klar, dass die Vareler nach der Pause umstellen würden. Leider haben wir dann den Ball nicht mehr lange genug in unseren Reihen halten können und uns zu sehr in Einzelaktionen verstrickt. Von der 38. bis zur 50. Minute haben wir einfach zu wenig getroffen, während die Vareler nach dem Seitenwechsel auch von der großen Kulisse getragen wurden. Es hat trotz der Niederlage Spaß gemacht, hier zu spielen. Es war ein Duell zweier Teams auf Augenhöhe.

Quelle NWZ: HENNINGBUSCH: www.nwzonline.de/friesland/lokalsport