Die Handballer der SG VTB/Altjührden sind in diesem Jahr vom Verletzungspech verfolgt. Nach Kevin Langer, der noch zwei weitere Wochen nach einem Bänderiss pausieren muss, fallen jetzt noch weitere Spieler langfristig aus.   Im Spiel gegen die HSG Krefeld hat sich Lukas Kalafut sehr schwer verletzt. Die Diagnose ergab einen Riss des vorderen Kreuzbandes und einen Schaden am Meniskus, was gleichbedeutend mit einer sehr langen Verletzungspause ist. Kalafut soll bereits am kommenden Montag operiert werden. Bei Patryk Plaszczak wurde ein Blutstau im Bein festgestellt, der ebenfalls durch einen Eingriff behoben werden muss. Diese OP ist für den 18. Februar terminiert – an einen erneuten Einsatz auf dem Spielfeld ist vor April nicht zu denken.   „Wir wünschen allen unseren verletzten Spielern eine baldige Genesung“, heißt es unisono von den Vareler Verantwortlichen, die sich besonders von der schweren Verletzung von Lukas Kalafut schockiert zeigten. „Gleichwohl wird jeder einzelne Spieler der Mannschaft fehlen“, sagt SG-Pressesprecher Andreas Henk. „Alle Spieler drücken ihren verletzten Teamkameraden die Daumen, dass sie schnell wieder ganz gesund werden“.   Die Vareler müssen nun sehen, ob sie die durch die Verletzungen entstandenen Lücken im Kader schließen können. „Wir werden den Markt sondieren und müssen gucken, ob wir noch etwas machen können“, sagt Christoph Deters, Sportlicher Leiter der SG-Handballer, mit Blick auf die am 15. Februar endende Wechselfrist. „Uns werden diese neuerlichen Hürden aber nicht umwerfen“, ist sich Deters sicher.     Vareler Handballer mit Fanunterstützung nach Volmetal Die SG VTB/Altjührden tritt am Samstag zum Auswärtsspiel beim Tus Volmetal an. Mit großer Fanunterstützung wollen die Vareler Handballer ab 19.45 Uhr weiter wichtige Punkte sammeln.

Trotz des großen Verletzungspechs sind die Vareler Handballer voller Motivation und Tatendrang und wollen unbedingt an die guten Leistungen der letzten Spiele anknüpfen.
„Das nächste Spiel ist mit das wichtigste auf der Mission Klassenerhalt“, sagt Varels Sportlicher Christoph Deters. „Wir werden nicht den Fehler machen und uns nach den letzten Ergebnissen zurücklehnen und glauben, es geht von alleine“. Allerdings ist die Situation nach den Ausfällen von Kalafut, Plaszczak, Langer und Behrends alles andere als optimal. „Es heißt wieder einmal zusammen zu rücken“, sagt Deters.   Auch wenn die SG zuletzt gegen Teams von oben gepunktet hat, muss man sich jetzt als Außenseiter in Volmetal sehen. So reist man mit viel Respekt ins Rheinland – will aber gleichzeitig mit etwas Zählbarem zurückkehren.   Im Hinspiel hat auf Vareler Seite sehr viel geklappt und am Ende stand ein 31:19-Sieg zu Buche. Allein um diese Scharte auszuwetzen werden sich die Gastgeber aus Hagen besonders ins Zeug legen. Zudem haben die Vareler bisher erst einmal auswärts punkten können. „Um in der Liga bleiben zu dürfen, müssen wir auch in fremden Hallen erfolgreich spielen“, weiß Deters, der wie alle Vareler hofft, dass die mit dem Fanbus angereisten Fans das Team lautstark zum Erfolg pushen werden.