Titelverteidiger SG VTB/Altjührden trifft auf Wilhelmshaven und Gastgeber Tvd Haarentor

Sie wollten es so, sie bekamen es so: „Ein tolles Turnier! Eine gute Vorbereitung auf die Saison! Der Oldenburg-Cup muß ein fester Bestandteil im Oldenburger Handballkalender werden!“ Mit diesen Worten, die im digitalen  nwz-Archiv in der Ausgabe vom 11. August 1992 nachzulesen sind, fassten die Trainer der damals beteiligten Teams die erste Auflage der inoffiziellen Stadtmeisterschaften im Männerhandball zusammen. Ein Vierteljahr
hundert später ist mehr als klar: Das Turnier beim Tvd Haarentor ist zu einer festen Institution geworden. „Hochklassigen Handball anbieten sowie eine echte Standortbestimmung vor Saisonbeginn – das waren 1992 die Beweggründe, den ersten ,Oldenburg-Cup’zu veranstalten“, sagt Teammanager Matthias Voß, der das Kräftemessen, das diesmal am 5 ./6. August sicher wieder viele Fans in die Sporthalle am Brandsweg locken wird, seit 2008 mit Nico Neuhaus organisiert. Mit dabei ist auch wieder die SG VTB/Altjührden. Der
Oberligist und Titelverteidiger gehört wie der OHV Aurich schon fast zum Turnierinventar. Beide Teams lieferten sich in den vergangenen Jahre immer wieder spannende Duelle. Beim letztjährigen Aufeinandertreffen setzten sich die Vareler im Finale knapp mit 28:27 durch. In der Vorrunde,die wie gewohnt am Samstag ab 14 Uhr ausgetragen wird, messen sich in Gruppe AHSG Nordhorn-Lingen (2. Bundesliga), Aurich (3. Liga) und VfLEdewecht(Oberliga). In Gruppe B spielen Wilhelmshavener HV (2. Bundesliga), SG VTB/Altjührden und TvdH (Verbandsliga). Die Partie zwischen Varel und Wilhelmshaven wird um 17.30 Uhr angepfiffen.Am Sonntag folgen ab 12 Uhr die Platzierungsduelle. „Durch die Teilnahme ausschließlich Oldenburger Vereine mauserte sich das Turnier in den ersten Jahren schnell zur inoffiziellen Stadtmeisterschaft. Mit der Zeit wurde das Einzugsgebiet auf den ganzen norddeutschen Raum ausgeweitet“, erklärt Voß, der mit Neuhaus auch für die diesjährige 25. Auflage (2001 fiel das Turnier aus) wieder die Handball-Größen aus der Region gewonnen hat. In den vergangenen Jahren kamen immer mehr als 1000 Fans in die Halle am Brandsweg. 2015 wurde das Turnier in „Roland-Stein-Turnier um den Oldenburg-Cup“ umbenannt, um an den Initiator und Förderer zu erinnern. Er war 2014 im Alter von nur 60 Jahren verstorben. Rekordsieger sind mit je sechs Triumphen Edewecht und der schon seit einigerZeit nicht mehr im höherklassigen Handball vertretene Oldenburger TB.

Quelle NWZ: NIKLAS BENTER UND JAN ZUR BRÜGGE    : www.nwzonline.de/friesland/lokalsport