Nach dem einseitigen Nordderby zwischen den Drittliga-Handballern der SG VTB/Altjührden und des OHV Aurich(21:29) standen Trainer und Spieler beider Teams Rede und Antwort.

Arek Blacha (OHV-Trainer): Das war ein Spiel mit zwei Gesichtern. Zum einen war da unser verdienter Sieg. Den Grundstein dafür haben wir in der ersten Halbzeit mit einer starken Abwehr gelegt. Zum anderen hat man gesehen, was Andrzej für eine Mannschaft zur Verfügung hatte.Oliver Staszewski, der immer für Tore gut ist,war zudem nicht fit.Da ist es schwierig, über 60 Minuten Tempo zu gehen. Wir hatten in der zweiten Hälfte einfach mehr Kraft. Varel fehlten Feldspieler, die man hätte einsetzen können. Ich wünsche Varel jedenfalls alles Gute. Wir haben mit dem vierten Sieg in Folge jetzt einen guten Lauf. So ist es nun mal im Sport.

Andrzej Staszewski (SG-Trainer): Der Sieg fürAurich geht in Ordnung.Wir haben praktisch ohne rechte Seite gespielt. Unsere Körpersprache war nicht so gut. Ein großes Lob an Aurichs Keeper, der wunderbar gehalten hat. Das war am Ende mit ausschlaggebend.

Kevin Wendland (OHV): Das war keine leichte Aufgabe. Ein Derby ist nie leicht. Unsere Abwehr stand wie Beton. Wir sind als eine Mannschaft aufgetreten. Jeder hat für jeden gekämpft. Das war letztendlich für den Erfolg ausschlaggebend.

Torben Lemke (OHV): Die Atmosphäre in der Pfeilerhalle in Altjührden ist einmalig. Endlich habe ich hier auch einmal einen Derbysieg erlebt. Ich hoffe sehr, dass Varel in der Dritten Liga bleibt. Ich habe noch viele Freunde bei der SG und freue mich immer wieder hier herzukommen.

Oliver Staszewski (SG): Das war eine verdiente Niederlage.Wir waren alle kaputt. Ich habe die ganze Woche im Bett gelegen. Ich konnte meinem Team leider nicht helfen. Die Auricher haben das Tempo hoch gehalten und uns damit früh in der zweiten Halbzeit kaputt gemacht.

Jan Derk Janßen (SGVTB): Aurich hat in de rersten Hälfte dieses Derbys stark in der Abwehr gespielt. Die Tempogegenstöße haben uns fertig gemacht. Unsererseits haben wir im zweiten Abschnitt die freien Würfen nicht getroffen. Es kam alles zusammen. Das war leider ein verdienter Auricher Sieg.

Quelle NWZ: Friedhelm Müller-Düring. www.nwzonline.de/friesland/lokalsport