Andrzej Staszewski (SGTrainer): Zunächst einmal danke ich den Fans beider Seiten,die für eine solch tolle Kulisse gesorgt haben – das war einmalig. Ich bin begeistert, dass meine Jungs gegen einen so starken Gegner wie den HSV eine derart tolle Leistung gezeigt haben. Wir haben uns vorgenommen mit viel Tempo zu spielen und zu versuchen, es so zu machen, wie die Hamburger selbst spielen . Am Ende war es ein ganz enges Spiel, das beide Mannschaften hätten gewinnen können. Kevin hat den letzten Wurf eiskalt verwandelt, Martins hat in derAbwehr hervorragend gearbeitet, Marek und Olli haben gut getroffen. Aber eigentlich müsste ich wirklich alle Spieler aufzählen. Ich ziehe vor der gesamten Mannschaft meinen Hut. Auch wenn die Beine der Jungs in den letzten zehn Minuten immer schwerer wurden und der Sieg durch den Treffer in der Schlusssekunde auch etwas glücklich war  er war in jedem Fall verdient. Jens Häusler (HSV-Coach): Glückwunsch an die Vareler, die hochverdient gewonnen haben. Meine Mannschafthat einfach zu viele Möglichkeiten liegen gelassen. Sie hat sich diesmal leider nicht als Team präsentiert, so dass uns letztlich zu viele Einzelaktionen das Genick gebrochen haben. Wir hatten am Ende die Chance, das Spiel noch zu drehen, obwohl wir gegen starke Vareler fast die gesamte Zeit zurückgelegen haben. Ich muss mich ein Stück weit bei unseren Fans entschuldigen, zumal uns diese Niederlage aus dem Titelrennen geworfen hat. Das war ein herber Rückschlag für uns. Aber die Mannschaft ist jung, man muss ihr Fehler zugestehen, auch wenn mir die Art und Weise heute nicht geschmeckt hat. Doch die Jungs bekommen die Zeit, die sie benötigen.Ich lese in den Hallenheften immer Champions League-Sieger. Das stimmt ja auch, aber das war 2013. Man muss auch sehen, dass meine aktuelle Mannschaft aus zehn Oberliga-Spielern, fünf eigenen A-Jugendlichen und vier Neuverpflichtungen besteht.

Quelle NWZ: Henning Busch  www.nwzonline.de/friesland/lokalsport